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Unsere Verfahren -
häufig gestellte
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    SpineJack®

  1. Kann das SpineJack® Implantat, falls nötig, zurückgezogen und repositioniert werden?
  2. Die korrekte Position des Implantats im Wirbelkörper muss vor dessen Expansion überprüft werden. Ist das Implantat einmal geöffnet, kann es nicht wieder geschlossen werden.  Deshalb darf es in jedem Fall erst dann geöffnet werden, wenn es sicher korrekt positioniert ist.

  3. Was geschieht, wenn das SpineJack® Implantat nicht richtig positioniert ist?
  4. Wird die Operationsanleitung eingehalten und kein Schritt ausgelassen, versichert sich der Operateur in drei Schritten von der korrekten Position:

    • Erstens: anhand des Bohrers
    • Zweitens: anhand der Schablone
    • Drittens: anhand des Implantats, bevor dieses expandiert wird.

     

    Alle drei Schritte MÜSSEN mittels Durchleuchtung, sowohl in der AP-, als auch in der lateralen Ansicht überprüft werden.

  5. Aus welchem Material besteht das SpineJack® Implantat?
  6. Das Implantat besteht aus einer Titanlegierung, Ti6Al4V, gemäß ISO 5832-3 und ASTM F136.

  7. Welche Frakturtypen können mit dem SpineJack® versorgt werden?
  8. Das SpineJack® System dient der Reposition mobiler Wirbelkörperfrakturen, bedingt durch Osteoporose, Trauma (Typ A nach der Magerl-Klassifikation) oder maligne Läsionen durch Myelom oder osteolytische Metastasen.

  9. Welche Ebene(n) der Wirbelsäule können mit dem SpineJack® versorgt werden?
  10. Das SpineJack® Implantat ist in 3 Durchmessern erhältlich und damit für 95% aller Wirbelkörperfrakturen passend (potenziell von T5 bis L5, je nach Patient und Frakturtyp).

  11. Kann man das SpineJack® Implantat bei Patienten mit guter Knochenqualität verwenden?
  12. SpineJack® kann zur Versorgung von Patienten mit traumatischer WKF bei guter Knochenqualität in Kombination mit dem Interface™ Bone Fixation Composite verwendet werden (Empfehlung).

  13. Kann das SpineJack® Implantat auch für Tumorfälle verwendet werden? Falls ja, welche Vorteile bietet es dem Patienten gegenüber der Vertebroplastie?
  14. SpineJack® kann in Tumorfällen verwendet werden, bei malignen Läsionen durch Myelom oder osteolytische Metastasen.  Zu den Vorteilen gegenüber der Vertebroplastie gehören die Wiederherstellung der Wirbelhöhe und die Aufrechterhaltung des Rekonstruktionsergebnisses, um das Risiko für angrenzende Wirbelkörperfrakturen, wiederkehrende und/oder progressive Kyphose und Bandscheibendegeneration zu verringern.

    Biomaterialien

  1. Verfügen der Cohesion® Bone Cement und das Interface™ Bone Fixation Composite über dieselben mechanischen Eigenschaften?
  2. Sobald der Zement ausgehärtet ist, ja.

  3. Worin liegt der Unterschied zwischen dem Cohesion® Bone Cement und dem Interface™ Bone Fixation Composite?
  4. Der Hauptunterschied liegt im 50%igen HAP-Anteil beim Interface™ Komposit und im prozentualen PMMA-Verhältnis.

  5. Ist es sicher, den Cohesion® Bone Cement bei Patienten mit guter Knochenqualität zu verwenden?
  6. Ja. Eine Studie von Traumapatienten mit 2 Jahren Verlaufskontrolle ist diesbezüglich ein sicherer Nachweis, da sie Traumapatienten mit guter Knochenqualität einschließt.

  7. Ist das Interface™ Bone Fixation Composite bioresorbierbar?
  8. Interface™ Bone Fixation Composite ist ein nicht bioresorbierbarer Zement. Mit seiner besonderen Zusammensetzung von 50% Hydroxylapatit (30% PMMA und 20% Zr02) verfügt das Interface™ Bone Fixation Composite jedoch über osteokonduktive Eigenschaften, welche die Biokompatibilität erhöhen und die Knochenapposition fördern.

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Wirbelfrakturen

Veröffentlichung wissenschaftlicher und klinischer Ergebnisse

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  1. Rechtliche Hinweise zu den Produkten